Blaue Grafik mit der Überschrift KI-Optimierung und Ausschnitten aus verschiedenen Website-Screenshots
Veröffentlicht 05.10.2026
Einblicke

KI-Optimierung am Beispiel HOCHZWEI

Wie gelingt es, mit seiner Website sichtbar zu bleiben, während KI-Systeme wie Gemini, ChatGPT & Co. das Suchverhalten grundlegend verändern?

Die Antwort darauf ist so einfach wie komplex: Indem man sein Onlineangebot darauf ausrichtet, relevanten Content mundgerecht – oder vielmehr botgerecht – bereitzustellen. Dahinter stehen eine Reihe an Maßnahmen, die technisch und inhaltlich vorzunehmen sind, um einen KI-optimierten Internetauftritt sein Eigen zu nennen. HOCHZWEI hat diese jüngst mit nachweisbarem Erfolg durchlaufen. Das dabei gewonnene Know-how teilen wir gerne.

Nach SEO kommt GEO

Während bislang SEO, Search Engine Optimization, im Fokus stand, um in den Ergebnissen der klassischen Onlinesuche die Nase vorn zu haben, kommt mit dem Umbruch im Such- und Rechercheverhalten jetzt eine weitere Herausforderung hinzu: GEO (Generative Engine Optimiziation) – die Optimierung für KI-Suchmaschinen und -Assistenten. Damit eine maschinelle Auslesbarkeit und damit Sichtbarkeit der eigenen Website in den KI-Antworten gewährleistet ist, braucht es zum einen eine saubere Seitenstruktur, damit KI-Systeme den Aufbau von Inhalten zuordnen, eindeutig interpretieren und schneller extrahieren können. Sogenannte Halluzinationen, also Antworten mit fehlerhaften, durch KI erfundenen Inhalten, werden damit gleichzeitig reduziert. Zum anderen gilt es, Inhalte gezielt für Künstliche Intelligenz geeignet aufzubereiten, damit diese ideal in den Ergebnissen verwendet werden können. Hier heißt es zusätzlich, für das eigene Unternehmen relevante Aspekte herauszustellen. Einschlägige Analysetools unterstützen dabei, Handlungsbedarf zu identifizieren, zu bewerten und daraus tatsächlich geeignete Maßnahmen abzuleiten – auch im Wettbewerbsvergleich. Ist SEO also von gestern? Mitnichten, weiterhin ist und bleibt diese eine entscheidende Grundlage für die generelle Sichtbarkeit bei Google und Co. Optimierungen gehen also bei SEO und GEO Hand in Hand.

Unsere technische To-do-Liste 

Die wichtigste technische Maßnahme für die KI-Optimierung ist die Implementierung strukturierter Daten im Hintergrund der Internetseite nach Schema.org. Diese war bei HOCHZWEI bereits vorhanden, wir haben das bestehende Schema allerdings massiv erweitert, insbesondere im Bereich „Organisation“. Zu den neu hinterlegten Angaben zählen dabei Standorte mit GEO-Koordinaten, Unternehmensstruktur, Gründer, HRB-Nummer, Slogan, Steuernummer, Öffnungszeiten, Mitgliedschaften, Auszeichnungen, Google- und kununu-Bewertungen sowie Erwähnungen in der Presse. Da auch die Aktualität von Inhalten eine wichtige Referenz für deren Relevanz ist, haben wir unsere Referenzen um ein sichtbares Datum in den Detailseiten ergänzt.

Ebenso wesentlich wie das Vorhandensein strukturierter Daten ist das Hinterlegen einer llms.txt-Datei, einer Art Inhaltsverzeichnis, das auf Basis der Sitemap besonders relevante Inhalte und Seiten kennzeichnet und mit einer Kurzzusammenfassung versieht.

Darüber hinaus haben wir die technische Erreichbarkeit unserer Internetseite verbessert. Denn was bringen heutzutage die besten Inhalte, wenn diese von KI-Systemen nicht zuverlässig gefunden und gelesen werden können? Durch Entsperrung aller KI-Bots haben wir nun sichergestellt, dass unsere Website frei durchsucht werden kann.

Damit steht der KI der komplette Content zur Verfügung und steigert die Wahrscheinlichkeit, in KI-Antworten Erwähnung zu finden, was sich wiederum positiv auf die Besucherzahlen der Website auswirken kann, wenn interessierte Nutzer via weiterführender Linkangabe dorthin gelangen.

Ein weiterer Vorteil ist, dass auf Echtzeit-Informationen zugegriffen wird, statt alte Trainingsdatensätze zu nutzen. Neu auf der Website platzierte Informationen, wie etwa dieser Artikel oder auch Aktualisierungen im Leistungsangebot, werden also sofort erkannt und wiedergegeben.

Unsere inhaltliche To-do-Liste

Zu den Basics der inhaltlichen Optimierung zählt das Erstellen der genannten llms.txt-Datei. Diese haben wir auch für HOCHZWEI gemäß den Standards aufbereitet und dabei noch einen draufgesetzt, indem wir die Datei als „Full“-Variante mit weiteren Informationen gespickt und ausführlichen Inhalten versehen haben.

Um unser Agenturprofil zu schärfen und unsere Stärken im Wettbewerbsvergleich sichtbar herauszustellen, haben wir unseren Internetauftritt zudem um wertvollen Content angereichert. Das Ergebnis sind ein neu erstellter Menübereich mit einer ausführlichen Darstellung unserer branchenspezifischen Kompetenzen, z. B. in den Bereichen Gesundheit & Medizin, Immobilien & Finanzen oder „Öffentliche Hand & Kommunen“ sowie ein umfangreicher Artikel zu unserem Serviceverständnis.

Ebenso haben wir sowohl ein allgemeines FAQ als auch leistungsbezogene FAQs integriert, die häufige Kundenfragen widerspiegeln. Denn neben der Platzierung von Keywords geht es zukünftig vermehrt auch darum, Antworten auf Fragen zu liefern, die Menschen an ChatGPT, Gemini, Perplexity und Konsorten richten.

In diesem Sinne empfiehlt sich insgesamt ein konversationeller Schreibstil, der den Leser durch Fragestellungen aktiv miteinbezieht, was auch rhetorisch seine Wirkung entfaltet.

Wie messen wir den Erfolg unserer KI-Optimierung?

Ob Maßnahmen zur KI-Optimierung zum Ziel geführt haben, ist auf drei Wegen messbar.

Weg Nummer eins – und unbedingt empfehlenswert – ist das Verwenden besagter Analysetools, die den gesamten Prozess bis zur Ergebniskontrolle automatisiert begleiten.

Über Google Analytics, Matomo oder ähnliche Plattformen zu prüfen, ob mehr Seitenzugriffe ausgehend von KI-bezogenen Quellen erfolgen, ist ein weiterer Erfolgsindikator.

Und zu guter Letzt raten wir zum Vorher-nachher-Vergleich über vorab definierte Prompts und die Dokumentation ihrer Ergebnisse zu unterschiedlichen Zeitpunkten. Dabei ist jedoch etwas Geduld gefragt, da nicht alle Maßnahmen kurzfristig sichtbar werden, sondern erst dann, wenn die KI-Crawler erneut „vorbeikommen“.

Einmal KI-optimiert, immer KI-optimiert?!

Ist unsere HOCHZWEI-Seite nun ein für alle Mal „KI-fertig“? Nein, nur für den Moment, denn die zugrunde liegenden Technologien entwickeln sich rasant weiter. Es handelt sich also nicht um einen abgeschlossenen Prozess, sondern bleibt „work in progress“ – und damit spannend.

Sie möchten Ihre Website ebenfalls fit für das KI-Zeitalter machen? Gerne setzen wir auch für Sie wirksame Maßnahmen in die Tat um!

Geschäftsführer Felix Worm
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Felix Worm
Geschäftsführung, Beratung

HOCHZWEI
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