Blauer Hintergrund mit Gehirndarstellung und Schriftzug Künstliche Intelligenz

Einblicke

Wie wir mit KI umgehen – und warum

Für viele ist der Einsatz von künstlicher Intelligenz das Mittel der Wahl und aus kaum einem Bereich der Kommunikation und des Marketings mehr wegzudenken – von der Textgenerierung mit ChatGPT über Fotoretusche, Bild- und Videoproduktion in Adobe Firefly bis hin zur Programmierung mithilfe von GitHub Copilot & Co. Bei HOCHZWEI haben wir einen eigenen Weg im Umgang mit KI-basierten Anwendungen abgesteckt: Denn uns ist wichtig, dass wir uns auch zukünftig im Einklang mit unseren Werten und unserem Qualitätsanspruch bewegen.

Als Agentur befassen wir uns laufend mit neuen Entwicklungen rund um das Thema KI und verfolgen die Debatte mit Neugier und Offenheit. Zugleich halten wir jedoch den handwerklichen Anspruch an unsere Arbeit ganz bewusst hoch. So ist und bleibt es für uns Ehrensache, dass wir unseren Kunden individuelle Lösungen präsentieren, die das Ergebnis menschlicher Kreativität und Leistung sind. Und das fühlt, sieht und hört man.

Wir prompten nicht – wir kreieren 

Genau an dieser Stelle haben wir jedem KI-Tool nach wie vor einiges voraus: Als Team aus über 75 kreativen Menschen bringen wir täglich die unterschiedlichsten persönlichen Erfahrungen, Eindrücke, Expertisen und Perspektiven zusammen. Während sich die Antwort einer künstlichen Intelligenz auf ein Prompting aus bereits existierenden Inhalten generiert, durch die sie trainiert wurde, schaffen wir Originale, die individuell auf unsere Kunden und ihren Bedarf zugeschnitten sind. 

Selbst wenn eine Anfrage von Kunde B mit einer Anfrage von Kunde A auf den ersten Blick nahezu identisch scheint, wird das Ergebnis nie eine bloße Kopie sein. Wir kennen unsere Kunden wie keine KI es vermag, so gesellen sich zu Kreativität und Know-how immer auch intuitive Wahrnehmung und ein besonderes Gespür für Kunde, Branche und Zielgruppe. Oder kurz: KI kann nur auf Bestehendes zurückgreifen – wir hingegen sind in unseren Ideen frei.

Manch einer mag an dieser Stelle fragen, ob wir uns mit dieser Einstellung nicht dem Weg in die Zukunft sperren. Darauf können wir mit einem sehr klaren „Keineswegs!“ antworten. Vielmehr gehen wir nicht jeden Trend unüberlegt und kopflos mit, sondern verfolgen Neuerungen, analysieren und sondieren entsprechend unserer Unternehmensphilosophie und im Interesse unserer Kunden. Denn Fakt ist: Entwicklungsstand und Fehleranfälligkeit, Einsatzpotenziale und (datenschutz-)rechtliche Rahmenbedingungen von KI-Tools sind nach wie vor sehr unterschiedlich – und oft undurchschaubar. Sogar bei Größen wie ChatGPT ist nicht immer hundertprozentig transparent nachvollziehbar, was mit Daten passiert, die man als Benutzer im Prompting in die KI eingibt. Oder im Gegenteil: Es ist klar kommuniziert, dass auch unter Umständen sensible Daten für das Training einer künstlichen Intelligenz verwendet werden.

KI lieber unterstützend als wegweisend einsetzen

Ausgewählte Anwendungen und Werkzeuge, die auf KI aufbauen oder KI-basierte Funktionen enthalten, setzen wir daher nur dort ein, wo sie im Sinne unserer Kunden und unserer Prozesse vorteilhaft und rechtssicher sind. Und wo sie im Einklang mit unseren Prinzipien stehen. Dies zu prüfen und zu beurteilen, ist Aufgabe unseres interdisziplinären Gremiums, das Vertreter aller Gewerke vereint und regelmäßig zusammenkommt. Seine Empfehlungen bilden agenturübergreifend die verbindlichen Leitplanken für die projekt- und aufgabenbezogene Nutzung von künstlicher Intelligenz.

Wie gestaltet sich der KI-Einsatz bei HOCHZWEI also konkret? Wir geben gerne zwei Beispiele: 

Wer die Unternehmenswelt in Norddeutschland kennt, den überrascht es nicht, dass einige unserer Kunden international agierende Hidden Champions sind. Entsprechend müssen unter anderem Websites und Newsletter in mehreren Sprachen kommunizieren – von Englisch und Dänisch über Französisch oder Polnisch bis hin zu Russisch und Mandarin. 

Der schiere Aufwand durch sprachliche Vielfalt sprengt in solchen Fällen nicht selten jeden finanziellen Rahmen. Daher unterstützen wir bei Bedarf mit einer DeepL-Schnittstelle bei der zusätzlichen Übersetzung der deutschen Basis. Da die künstliche Intelligenz aber durchaus Fehler macht, Wortspiele nicht versteht oder Fachbegriffe im spezifischen Kontext nicht immer konkret genug übersetzt, empfiehlt sich für jede Übersetzung eine zusätzliche menschliche Prüfung zur Qualitätssicherung, die wir gerne für unsere Kunden koordinieren. Zudem kann der eingesetzte Wortschatz über ein individuell pflegbares Glossar kundenspezifisch nachgesteuert werden.

Keinen Einsatz von KI, aber eine Optimierung für KI bieten wir unseren Kunden mittels der Implementierung strukturierter Daten auf Ihrer Website an. Diese folgen in ihrem Format einem von Google definierten Standard, um die maschinelle Auslesbarkeit von Inhalten zu erleichtern – eine wichtige Voraussetzung, um in den AI Overviews vertreten zu sein. Dabei handelt es sich um KI-generierte Suchergebnisse, die bei immer mehr Suchanfragen über den organischen Treffern angezeigt werden und diese an Präsenz damit deutlich übertreffen. Strukturierte Daten sind folglich der Schlüssel zur Sichtbarkeit, da sich das Suchverhalten durch KI entscheidend verändert hat, hin zum mundgerecht servierten Ergebnis – und das auch über Google hinaus. So sind strukturierte Daten ebenso für andere Tools, wie ChatGPT, von Vorteil. 

Hierfür hat sich der Fachbegriff GEO (Generative Engine Optimization) etabliert. 

Menschliche Kompetenz vs. künstliche Intelligenz

Unterm Strich setzen wir also grundsätzlich auf unsere vielfachen menschlichen Stärken, mit denen wir jeder KI-Anwendung nach wie vor weit voraus sind. Um nur eine Auswahl dieser zu nennen:

  • Strategische (Marketing-)Brille
  • Konzeptionsfähigkeit in allen Gewerken
  • Individuelles Verständnis unserer Kunden und deren Zielgruppe(n)
  • Leistungsfähigkeit und Anspruch
  • Expertise und Erfahrung
  • Kunst, die richtigen Fragen zu stellen und exklusive Antworten zu verwerten
  • Qualität und Qualitätssicherung
  • Bewertungsfähigkeit: Wie „wahr“ ist das, was die KI ausgibt?
  • Realer, zwischenmenschlicher Austausch – intern im Team, aber auch extern als Sparringspartner für Kunden und Geschäftspartner
  • Und vor allem: Kreativität, Neukreation und Originalität – für den alten Wein in nur immer wieder neuen Schläuchen kann die KI sorgen

Was uns schließlich besonders wichtig ist, auch im Hinblick auf die Zukunft: Entstehen keine neuen, menschlich erdachten Inhalte mehr, kann auch eine künstliche Intelligenz irgendwann nur noch durch sich selbst lernen. 

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