Blaue Grafik mit Schriftzug Keine Marke ohne Corporate Design

Einblicke

Keine Marke ohne Corporate Design

Von Namensfindung über Logoentwicklung bis Geschäftsausstattung: Als Agentur begleiten und beraten wir bei HOCHZWEI regelmäßig Unternehmen in der Neukreation, Umsetzung wie auch Weiterentwicklung eines zeitgemäßen Corporate Designs. Eine Frage, die uns dabei in der Praxis häufiger gestellt wird: Wer braucht eigentlich ein Corporate Design, wenn er bereits ein Logo hat? Tatsächlich besteht oftmals Unklarheit darüber, was sich hinter dem Begriff „Corporate Design“ bzw. seiner geläufigen Kurzform, CD, eigentlich genau verbirgt. Deshalb räumen wir mal ein bisschen auf.

Statt einer geschliffenen Definition hilft hier ein einfacher Vergleich – und zwar von Visitenkarte, Briefpapier, Broschüren, Internetseite & Co. Sehen sich diese ähnlich und zeigen einheitlich Ihre Unternehmensmerkmale? Falls ja: Super, dann haben Sie im besten Falle bereits ein Corporate Design! Falls nein: Dann sehen Sie das Problem vor Augen. Denn was im direkten Vergleich fehlt, fehlt auch Ihren Kunden: der Wiedererkennungswert.

Was gehört alles zum Corporate Design?

Ein Corporate Design besteht aus mehreren Elementen, deren formales Zusammenspiel nach dem Entwurf von uns im so genannten Brand Manual (oder Styleguide) genau definiert wird.

Neben dem Logo, als Herzstück, sind dies vor allem Schriften und Farben, welche – je nach Unternehmen – auch als codierende Farbfamilie Anwendung finden können. Darüber hinaus können zum CD auch Formen und Strukturen gehören, die als wiederkehrende Bestandteile im Design zum Einsatz kommen. Idealerweise etablieren sich diese Logo- oder Designelemente so gut, dass sie auch ohne begleitenden Namen klar erkennbar sind. Denken Sie nur mal an ein blau-weißes Schachbrettmuster oder vier Ringe. Wer hat hier nicht gleich zwei spezifische Fahrzeughersteller im Kopf?!

Wird das nicht langweilig, …

… wenn alles gleich aussieht? Ein CD konsequent zu befolgen, erfordert Disziplin, Genauigkeit und Durchhaltevermögen. Zwar ist der spontane Wunsch nach Abwechslung verständlich, aber im Sinne eines stringenten Markenaufbaus kontraproduktiv. Der Effekt, sich selbst satt gesehen zu haben, tritt in Unternehmen häufiger auf und wird oftmals fehlinterpretiert. So ist er kein Signal für dringende Veränderung, sondern für den erfolgreichen Einsatz des Corporate Designs. Schließlich umgibt einen das eigene Design tagtäglich, während der (potentielle) Kunde wiederum nur Ausschnitte davon wahrnimmt. Ergeben diese sporadischen Berührungspunkte jedoch ein konsistentes Bild, zahlt dies unmittelbar auf die Marke ein.

Collage mit vier Designbeispielen der Marke Stadt Plön. Ein Foto des Schlosses vom Wasser aus, das Logo mit dem Claim Direkt im See, das Stadtwappen und eine Übersicht des verwendeten Farbportfolios waldgrün, sonnengelb, wiesengrün und kaminrot
Collage mit vier Fotos von ttp Flyern in den Farben weiß, rot und gold

Ihre Marke im Blick: Corporate Design oder Corporate Identity?

CD, CI, was zum Verwechseln klingt, ist in der Praxis ein erheblicher Unterschied. Denn während das Corporate Design den Auftritt als Marke nach außen bestimmt, umfasst die Corporate Identity das alles und noch viel mehr. Sie beschreibt die Identität eines Unternehmens mit all seinen Zielen und Werten, seiner Geschichte, seinen Kompetenzen und Akteuren. Somit ist CI auch CD, aber CD noch lange nicht CI.  

Soweit die Theorie. Wenn Sie in der Praxis Interesse an einer Neu- oder Umgestaltung haben, sprechen Sie uns als Corporate Design-erfahrene Agentur gerne an.